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        Eine europ?ische Geschichte:

        Freund-schaft

        Die EU, ein Platz der Freundschaft

        Europa steht für die Zusammenarbeit befreundeter L?nder – und die Europ?ische Union gibt diesem Austausch eine Struktur. In Brüssel und Stra?burg kommen gew?hlte Parlamentarier und Experten aus allen Mitgliedstaaten zusammen, um über eine Politik zu beraten, die nicht nur gut 500 Millionen Europ?er, sondern auch den Mittelstand t?glich betrifft.

        Die EU neu denken

        Dieser Austausch kann nur funktionieren, wenn Entscheidungen demokratisch und transparent getroffen werden. In den vergangenen Jahrzehnten ist die Europ?ische Union gewachsen und verbindet nunmehr 28 Staaten. Das bringt auch Deutschland n?her an seine Nachbarn. Dennoch l?sst sich nicht leugnen, dass die EU in einer Krise steckt – sp?testens seit Gro?britannien für einen Austritt aus der Union gestimmt hat. Aus Sicht des VDMA ist deswegen der Zeitpunkt gekommen, die EU neu zu denken.

        Die Europ?ische Union wird oft – von Bürgern wie Unternehmern – dafür kritisiert, sich in viele Dinge einzumischen, aber die wirklich wichtigen Probleme doch nicht l?sen zu k?nnen. Einiges von dieser Kritik ist unfair und überzogen, manches trifft jedoch zu. Bei aller Freundschaft: Zu oft schaffen es 28 Nationen nicht, sich auf eine gemeinsame Politik für Europa zu einigen. Für den Bürger wie auch für den Unternehmer ist dann schwer nachzuvollziehen, warum die EU nicht handelt, obwohl jeder die Notwendigkeit zum Handeln erkennt.

        Die EU handlungsf?hig machen

        Deswegen macht der VDMA nun konkrete Vorschl?ge für eine Reform der EU. Zum einen brauchen wir mehr Demokratie in Europa. Das Europ?ische Parlament ist direkt von den Bürgern gew?hlt – und sollte deswegen gest?rkt werden und selbst Gesetze vorschlagen dürfen. Umgekehrt sollte es Regierungen einzelner L?nder nicht mehr so leicht m?glich sein, Mehrheitsentscheidungen der EU mit einem Veto zu blockieren. Zum anderen brauchen wir mehr Transparenz in Europa: Jeder Bürger muss nachvollziehen k?nnen, für welche Entscheidungen die Europ?ische Union und für welche die Mitgliedstaaten verantwortlich sind. Am Ende werden die Menschen nur eine EU akzeptieren, die sie auch verstehen.

        Von einer funktionierenden EU haben am Ende alle etwas – der Bürger wie auch die Wirtschaft. Deswegen ist es so wichtig, dass sich jeder einbringt in eine Debatte über die Zukunft der EU. Denn eines ist klar: Es gibt auch in Zukunft viele Aufgaben, die wir nur auf europ?ischer Ebene meistern k?nnen. Kein Land allein kann den Klimawandel erfolgreich bek?mpfen, die Herausforderung der Digitalisierung meistern oder im Wettbewerb mit Wirtschaftsm?chten wie China oder den USA bestehen. Deswegen wird es h?chste Zeit, die EU wieder handlungsf?hig zu machen – und zu einem Ort, wo befreundete Staaten sich gegenseitig unterstützen k?nnen.

        9 Millionen Menschen haben im europ?ischen Studenten-Austauschprogramm Erasmus seit dessen Gründung vor 30 Jahren teilgenommen.

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